Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden

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Das WSA Emden und sein Amtsbereich


Gebäude WSA Emden © Foto: Arendt 
Altes Vorschiff der "Ems" und Schiffswelle der "Wilgum" vor dem WSA Emden

 
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden (WSA) ist für Ausbau und Unterhaltung sowie für die Ordnung und Sicherheit des Schiffsverkehrs auf der Seeschifffahrtsstraße Ems, auf den Bundeswasserstraßen im Bereich der Küstenverkehrszone und des Wattenmeers der Ostfriesischen Inseln bis Wangerooge zwischen Emden, Papenburg und den Inseln Borkum bis Spiekeroog sowie im Bereich der Hohen See zuständig.

Im Einzelnen umfasst der Amtsbereich:

Einen Überblick über den Amtsbereich des WSA Emden finden Sie auch auf der Karte.


Überblick über den Amtsbereich des WSA Emden, © Arendt


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Die Aufgaben

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden übernimmt als öffentlicher Dienstleister vor Ort die Aufgaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Wasserstraßen der Region, von Sturmfluten, Hochwasser und Tiden beeinflusst, werden vom WSA Emden für den Schiffsverkehr von der Segeljolle bis zum Containerschiff bereitgestellt, gepflegt und überwacht.

Schiffsverkehr © Foto: Arendt

Das WSA Emden dient damit dem sicheren, kostengünstigen und umweltschonenden Verkehrssystem Schiff/Wasserstraße. Die Aufgaben unterteilen sich schwerpunktmäßig wie folgt.

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Fahrwasserunterhaltung und Strombaumaßnahmen

Die Fahrwassersohle wird mindestens einmal im Jahr mit modernen Ortungs- und Peilverfahren vermessen. Festgestellte Untiefen werden umgehend bekannt gegeben und durch Einsatz unternehmerbetriebener Saugbagger oder verwaltungseigener Bagger (für Einzeluntiefen) beseitigt. Um die Massenbilanz in der Unterems nicht zu stören, wird der gewonnene Boden nicht auf Spülfelder an Land verbracht, sondern möglichst in natürlichen Übertiefen der Gewässersohle umgelagert. Die Einhaltung einschlägiger Vorschriften zur Wahrung der Umweltbelange ist hierfür Voraussetzung.

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Strom- und schifffahrtspolizeiliche Aufgaben und Genehmigungen


Tonnenleger "Gustav Meyer" mit schifffahrtspolizeilichen Aufgaben


Allgemeines

Rund ein Drittel des binnenländischen Güterverkehrs in der Bundesrepublik bewältigt der Wasserweg. Daneben dienen die Küsten- und Seeschifffahrtswege unserem Wirtschaftsraum. Nahezu alle diese Verkehrswege sind  Bundeswasserstraßen.
Das Bundeswasserstraßengesetz vom 1. April 1968 ist die rechtliche Grundlage für die Verwaltung dieser Verkehrswege als wichtige öffentliche Aufgabe. Dieses Gesetz umfaßt als Teilbereich in seinem Abschnitt 6 die Ordnungsvorschriften (§§ 24 bis 33). Bei den hier geregelten Aufgaben handelt es sich um den Tätigkeitsbereich der Strompolizei als Ordnungsgewalt zur Abwehr von Gefahren.

Begriffsbestimmung, Strompolizei/ Schifffahrtspolizei

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hat als Strompolizei (Wegepolizei) die Aufgabe, zur Gefahrenabwehr Maßnahmen zu treffen, die nötig sind, um die Bundeswasserstraßen in einem für die Schifffahrt erforderlichen Zustand zu erhalten.

Um den für die Schifffahrt erforderlichen Zustand der Bundeswasserstraßen zu erhalten, müssen diese insbesondere einwandfreie Verhältnisse für den Wasserabfluß mit der entsprechenden Fahrwassertiefe in der Fahrrinne für die Schifffahrt vorweisen und von Schifffahrtshindernissen frei sein. Desweiteren haben die Uferbefestigungen und Seitendämme sowohl an den künstlichen wie auch an den natürlichen Bundeswasserstraßen eine ordnungsgemäße Beschaffenheit aufzuweisen. Gegenstand der Fürsorge ist hier die Wasserstraße als Verkehrsweg (populär: "Alles, was am Grund ist").

Die Aufgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes als Schifffahrtspolizei (Verkehrspolizei) sind begründet im Binnenschifffahrtsaufgabengesetz und im Seeaufgabengesetz. Sie beinhalten die Abwehr von Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, das Verhalten im Verkehr, die Anforderungen an die Wasserfahrzeuge, an die Schiffsführer und die Schiffsmannschaften, sowie von der Schifffahrt ausgehende bzw. auf sie einwirkende Gefahren im Sinne des Bundesemissionsschutzgesetzes. Gegenstand der Fürsorge ist also der auf der Wasserstraße stattfindende Verkehr (populär: "Alles, was treibt")

In diesem Sinne sind die Zuständigkeiten im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt geteilt. Gleichwohl findet hier eine enge Zusammenarbeit wegen der Verzahnung der Aufgaben statt.

Strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigungen

Für größere Einheiten sind Verkehrsbeschränkungen, Begegnungsverbote sowie Längen- und Tiefgangsbegrenzungen bekannt gemacht. Bei geplanten Abweichungen sind schifffahrtspolizeiliche Genehmigungen des Amtes einzuholen. Strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigungen erteilt das Amt auch bei Benutzung der Wasserstraße für die gewerbliche und private Uferbebauung zur Erhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs. Soweit der Bund Eigentümer der oben angeführten Wasserstraßen ist, schließt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden auch privatrechtliche Verträge mit den Kunden an und auf der Wasserstraße.

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Verkehrszentrale Ems

Das Verkehrssicherungssystem Ems ist eine gemeinsame deutsch-niederländische Einrichtung. Die Zusammenarbeit auf dem Sektor der Verkehrsüberwachung und ­beratung wurde 1980 im deutsch - niederländischen Radarvertrag geregelt. Die 1967 in Betrieb genommene Einrichtung wurde seit 1996 modernisiert und erfüllt damit weiterhin den hohen Anspruch an einen sicheren und flüssigen Verkehrsablauf der jährlich rund 25.000 auf der Ems verkehrenden See­ und Binnenschiffe.

Radarturm Borkum_© Foto: Arendt


Verkehrszentrale Ems an der Knock


Kleiner Leuchtturm Borkum mit Radareinrichtung


Radarstation Oude Ship (NL)

 

 

 

 

 

 


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Betrieb und Unterhaltung

Insgesamt sind beim WSA Emden 297 Mitarbeiter beschäftigt (01.03.2017), davon 23 Auszubildende verschiedener Berufe.
Mit den Außenbezirken und Sonderstellen führt das WSA Emden den Betrieb, die Wartung, die fallweise Instandsetzung der Schiffsanlagen (Fahrwasserufer und Deckwerke, die Schleuse Oldersum, das Leda-Sperrwerk, Brücken, Schifffahrtszeichen, Messstationen) und die vorgeschriebene Überwachung von Anlagen Dritter durch. Größere planbare Unterhaltungsaufgaben werden an Unternehmen vergeben.

Ziel bei all diesen Maßnahmen ist, eine hohe Verkehrsbereitschaft der Wasserstraße unter Berücksichtigung der Umweltbelange zu erzielen.

Meßschiff "Weekeborg"
Meßschiff "Weekeborg"

Leuchtfeuer Campen
Leuchtfeuer Campen

Leuchttonnen auf dem Tonnenhof
Leuchttonnen auf dem Tonnenhof


Linse eines Leuchtfeuers
Linse eines Leuchtfeuers

Leda - Sperrwerk bei Leer
Leda - Sperrwerk bei Leer

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