Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Hochwasser- und Sturmflutmeldedienst

Die Sturmflut- und Hochwassermeldeordnung des WSA Emden hat allein das Ziel, die Schifffahrt und die mit dem Schutz WSV - eigener baulicher Anlagen betrauten Dienststellen über bevorstehende bzw. eintretende Sturmfluten rechtzeitig zu warnen und über die weitere Entwicklung zu unterrichten. Warnung und Auskünfte erfolgen durch die Verkehrszentrale Ems (VZ Ems).

Die VZ Ems erhält Informationen über

die aktuellen Wasserstände durch

die aktuellen Wasserstandsprognosen durch

das Emssperrwerk durch

Maßgebend für die örtliche Sturmflutmeldung ist der Pegel Borkum - Fischerbalje.

Da der örtliche Wasserstand in der zurückliegenden Zeit nicht immer rechtzeitig und zutreffend vorhergesagt werden konnte, sind von der VZ Ems (als Meldekopf) zusätzlich auch das Ledasperrwerk und der Hafenmeister Borkum als Informationsquellen zu nutzen.

Zusätzlich ist mit der Leitung des niederländischen Rijkswaterstaats vereinbart worden, dass beim Eintreffen bzw. Erkennen einer besonders hohen Sturmflut (mind. Fall III) die VZ Ems von der niederländischen Dienststelle in Den Haag aus informiert wird. Der Schwellenwert liegt bei 8,15 m PN, d.h. rd. 2 m über MThw am Pegel Borkum- Fischerbalje.

Sturmfluteinsatzstab

Der Einsatzstab hat folgende Aufgabe:

Hochwassermeldeordnung

Die Hochwassermeldung ist bei Sturmflutwarnungen zu berücksichtigen. Beim maßgebenden Abfluss größer 300 m³/s am Pegel Versen - Wehrdurchstich gibt die VZ Ems die Hochwassermeldung an die Schifffahrt weiter und weist auf die Überschreitung des schiffbaren Wasserstandes in der Unterems oberhalb von Papenburg hin. Die entsprechende Meldung erfolgt rechtzeitig durch die Schleuse Herbrum.

Foto: Schematische Darstellung des Sturmfluteinsatzes in Abhängigkeit von den örtlichen Wasserständen